Springe. Mit einer faustdicken Überraschung endete das Halbfinalspiel beim Final-Four-Turnier des HVN-Pokals. Handball-Regionalligist TV Jahn Duderstadt unterlag dem Verbandsliga-Spitzenreiter MTV Soltau mit 26:29 (14:17), die Eichsfelder hatten sich aber durch das Erreichen der Runde der letzten Vier schon für den DHB-Pokal qualifiziert.
Mit sieben Treffern bester Jahn-Werfer: Carlos Swoboda. Foto: zje
Jahn-Trainer Stephan Albrecht verzichtete auf Rechtsaußen Marko Krist, auf seinen wurfgewaltigen rechten Rückraumspieler Dennis Knudsen, auf Spielmacher Mark Tetzlaff und auch auf Kreisläufer Nerijus Kesilis. Der Duderstädter Coach wollte seine Leistungsträger für die Endphase der Liga-Meisterschaft schonen. Das ging ins Auge, weil die zweite Garde die Ausfälle nicht kompensieren konnte. Positivste Erkenntnis für Albrecht dürfte aber gewesen sein, dass sich kein Spieler verletzt hat.
Die Jahner lagen gegen die klassenniederen Soltauer schnell mit 0:3 zurück und liefen diesem Rückstand das gesamte Spiel über hinterher, ohne auch nur ein Mal entscheidend verkürzen zu können. So gingen die Duderstädter mit 14:17 in die Pause und ließen sich in den ersten zehn Minuten nach dem Wechsel regelrecht von den Heidestädtern überrumpeln. Die bauten nämlich ihren Vorsprung auf 27:19 aus -eine Vorentscheidung.
Zwar rissen sich die Eichsfelder noch einmal zusammen, konnten auf 24:27 verkürzen, doch Soltau spielte clever und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen, verlor aber das Finale mit 28:41 gegen Gastgeber HF Springe.
Jahn: Wedemeyer, Schmidt - Krist 4, Bogott 2, Loest, Swoboda 7, Kobusinski 5, Heim 4/3, Wengler 1, Sandrock 1, Naß 1, Thormann. (wg/gsd)
Quelle:
HNA